Nichtdeutsche Tatverdächtige sind bei Gewaltkriminalität weiterhin deutlich überrepräsentiert. Das geht aus Zahlen der Bundesländer hervor, über die die Welt berichtet hat. Bei Gewaltdelikten besitzt etwa jeder zweite Tatverdächtige keinen deutschen Pass. Das gilt, obwohl die Zahl der Gewaltverbrechen im Vergleich zu 2024 insgesamt leicht zurückgegangen ist.
Die Daten zeigen seit dem Rekordjahr 2024 zwar einen Rückgang der Gewaltdelikte um insgesamt zwei Prozent, dennoch bleibt die Verteilung der Tatverdächtigen zwischen deutschen und nichtdeutschen Personen deutlich unausgewogen. Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit erscheinen in der Kriminalstatistik deutlich häufiger, als es ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung von rund 15 Prozent entspricht. Besonders deutlich zeigt sich das in Bundesländern wie Berlin, Bayern oder Baden-Württemberg: Dort soll laut den Zahlen etwa jeder zweite Tatverdächtige keinen deutschen Pass haben.
Heraus sticht dabei besonders der Freistaat Bayern. Dort gelten Syrer als besonders stark belastet: Sie werden bei Gewaltdelikten 16-mal häufiger als Tatverdächtige erfasst als Deutsche, Afghanen 14-mal häufiger und Tatverdächtige mit türkischer Staatsangehörigkeit etwa viermal so oft. Zwar ist die Gewaltkriminalität im Freistaat seit 2024 insgesamt um 4,5 Prozent gesunken, der Anteil ausländischer Tatverdächtiger steigt jedoch weiter. Ein ähnliches Muster zeigt sich auch in Baden-Württemberg sowie in Hamburg und Berlin.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











