Ganz still und leise ist diese EU nun endgültig verrückt geworden und outet sich jeden Tag mehr als gegenaufklärerisches Projekt. Die EU, ebendiese, nimmt weiter Riesenschritte in Richtung Agitprop-Finanzierung, und davon wissen leider noch zu wenige. Ein neuer 8,6-Milliarden-Euro-Fonds namens AgoraEU hat einen weiteren Schritt zu seiner Umsetzung genommen, auf die wir uns ab 2028 freuen können. Angesichts dessen, dass die EU sich eigentlich überhaupt nicht in diesem Bereich engagieren sollte, sind fast neun Milliarden deutlich zu viel Geld.
Am Dienstag hat der EU-Rat für Bildung, Jugend, Sport und Kultur den Entwurf für die neue Kultur- und Medienförderung in den Jahren von 2028 bis 2034 abgesegnet. Es ist schon seltsam, dass dieses gute griechische Wort Agorá wie „Marktplatz“ nun zum zweiten Mal mit kollektivistischen Phantasien beschmutzt wird. Erst weste da in deutschen Ministerien das NGO-Geflecht des grünen Graichen-Clans; nun nutzt man denselben Begriff für einen ganz sicher marktfernen Eingriff in eine dann nicht mehr freie Kultur- und Medienlandschaft in der EU.
In AgoraEU werden zwei ältere Fördertöpfe verschmolzen: zum einen der Kultur-und-Medien-Topf für die audiovisuelle Branche namens „Creative Europe“, zum anderen der Moral-und-Staatsbürgerkunde-Topf „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV, inzwischen auch CERV+). Und in dieser Paarung liegt im Grunde schon das staatskriminelle Rezept: Finanziere die Kultur, in diesem Fall Fernsehen, Kino und Videospiele, damit diese sich dann als Demokratie-und-Werte-Lehrer aufspielt. Das bedeutet als Propagandisten derer, die so tun, als hätten sie ein Monopol auf dies, auf „Demokratie“ und „Werte“. Als ob wir nicht schon genügend „moralische“ Unterhaltungsprodukte hätten, etwa Fernsehfilme mit ebenso durchschaubarer wie hölzern umgesetzter „Botschaft“.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











