Nachdem der russische Präsident Wladimir Putin Altkanzler Gerhard Schröder als Mittelsmann im Ukrainekrieg vorgeschlagen hatte, entbrannte in der EU eine Debatte um einen europäischen Vermittler. Die Debatte reißt nicht ab. Jetzt soll die EU-Führung über weitere mögliche Vermittler, darunter auch Altkanzlerin Angela Merkel, diskutieren.
Konkret seien nach Berichten der Financial Times in den Führungskreisen die Namen des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi und der Altkanzlerin Angela Merkel gefallen, die als Vermittler im Ukrainekrieg in Frage kämen. Die Zeitung beruft sich auf Informationen eines Insiders. Demnach würden die europäischen Außenminister bei einem Treffen in Zypern am Mittwoch in der nächsten Woche darüber diskutieren.
Merkel selbst kritisierte bei der „re:publica“-Messe die EU für den Umgang mit dem Ukrainekrieg und forderte dahingehend „größere diplomatische Anstrengungen“. Gefragt, ob sie eine Vermittlerrolle im Ukrainekrieg übernehmen würde, verwies die Altkanzlerin auf die europäischen Staats- und Regierungschefs, in deren Verantwortung dies liege.
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