Nach der Ankündigung von Meta-Chef Mark Zuckerberg, die inhaltliche Kontrolle von Inhalten auf seinen Plattformen den „Community Notes“ zu überlassen, stellt sich die Frage, wie es nun mit den Faktencheckern weitergeht. Diese werden von Zuckerberg regelrecht rausgeschmissen – zuvor kassierten sie noch Geld von Meta.
In seiner Ansprache erklärt Zuckerberg: „Die Faktenprüfer waren einfach zu politisch voreingenommen und haben mehr Misstrauen gesät, als sie jemals Vertrauen schaffen konnten.“ Weiter spricht Zuckerberg von Zensur, die auf seinen Plattformen stattfand.
Diese Entwicklungen dürften Faktenchecker auch außerhalb der USA in Panik versetzen. So auch das selbsternannte Investigativ-Medium Correctiv, dem man, das ist gerichtlich bestätigt, jetzt auch tatsächlich „dreckige Lügen“ vorwerfen darf und das von acht Millionen inoffiziellen Faktencheckern träumt. Besondere Aufmerksamkeit erntete Correctiv durch die in großen Teilen frei erfundene Ente über das vermeintliche „Geheimtreffen von Potsdam“.
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