Unmittelbar nach Kriegsbeginn meldete der iranische Staatsfunk einen Angriff auf eine Mädchenschule in der Hafenstadt Minab im Süden des Landes. Innerhalb weniger Stunden verbreitete sich die Nachricht weltweit.
Schlagzeilen und Beiträge in sozialen Netzwerken zeichneten schnell ein klares Bild der Ereignisse: Eine Schule voller Kinder sei gezielt bombardiert worden. Eine Schule voller Kinder sei gezielt bombardiert worden. Fakt ist: Diesen Angriff hat es wirklich gegeben – und unschuldige Kinder haben dabei ihr Leben verloren. Dass Schülerinnen zu den Opfern gehören, steht außer Zweifel. Was das Regime jedoch nicht erwähnte: Die Schule befand sich auf einem Militärgelände – und ist wohl deshalb versehentlich getroffen worden.
Seit Kriegsbeginn heißt es in den Sozialen Medien, 170 Mädchen seien getötet worden. Bei genauerer Betrachtung stellen sich die Angaben zu den Opferzahlen jedoch anders und uneinheitlich dar.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











