Der Schauspieler Christian Ulmen weitet seine Klage gegen den Spiegel aufgrund von dessen Berichterstattung aus: Die Legal Tribune Online berichtet, dass Ulmen jetzt gleich gegen fünf Aspekte der Berichterstattung des Nachrichtenmagazins klagt. Der Spiegel hatte schwere Vorwürfe gegen Schauspieler erhoben. Nach Veröffentlichung reichte Ulmen Klage ein – das Verfahren liegt bei der Pressekammer des Landgerichts Hamburg.
Konkret geht es dabei um Ulmens Beziehung zu seiner Ex-Frau Collien Fernandes – der Spiegel wirft ihm schweres sexuelles Fehlverhalten vor, Ulmen streitet das ab. Dabei geht es um die beiden Artikel „Entblößt im Netz“ in der Spiegel-Ausgabe vom 20. März und der Online-Artikel vom 21. März „Du hast mich virtuell vergewaltigt“.
Darin soll, so Ulmens Forderung, das Nachrichtenmagazin es unterlassen, den Verdacht zu erwecken, Ulmen habe Deepfake-Videos, die Fernandes zeigen, „hergestellt und/oder verbreitet.“ Dieser Vorwurf wurde durch den Spiegel immer wieder impliziert – im Nachgang der Berichterstattung wurde im öffentlichen Diskurs deshalb immer wieder fälschlicherweise behauptet, Ulmen habe Deepfake-Pornos seiner Frau erstellt.
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