Im Gegensatz zu seinem Vorgänger tritt „Das Kanu des Manitu“ mit Samtpfötchen auf den dicken Kinoteppich. Sehr schade, denn was vor 24 Jahren einen frischen Wind in die Kinos blies, verkommt nun zu einer lauen Brise, die sich einer Windrichtung unterordnet, die ihre beste Zeit hinter sich hat.
Als „Der Schuh des Manitu“ 2001 in unser Kino kam, stellte er eine kleine Sensation dar, weil die Westernparodie mit einem Feuerwerk an Gags aufwartete, Klischees bediente, indem sie mit ihnen brach und sich so erfrischend politisch inkorrekt gab, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskam.
Belohnt wurde dies von einem dankbaren Publikum, das insgesamt über 11 Millionen Kinotickets kaufte – ein unschlagbarer Grund für Regisseur Michael „Bully“ Herbig sich nach 24 Jahren nun doch an einem zweiten Teil zu versuchen.
2001 sorgte die Westernparodie „Der Schuh des Manitu“ mit politisch unkorrektem Humor und gebrochenen Klischees für eine Kino-Sensation.
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