Folge eines Social-Media-Verbots für Unter-16-Jährige: „Jeder Mensch, der sich digital äußern will, muss sich dann identifizieren”

vor 5 Monaten

Folge eines Social-Media-Verbots für Unter-16-Jährige: „Jeder Mensch, der sich digital äußern will, muss sich dann identifizieren”
Bildquelle: NiUS

CDU-Angriff auf die Meinungsfreiheit: Die Union plant ein Social-Media-Verbot für Bürger unter 16 Jahren. Was auf den ersten Blick wie Jugendschutz klingt, hätte weitreichende Folgen für alle Nutzer. Es wäre eine neue Stufe des gläseneren Bürgers.

Bei NIUS Live erklären Julian Reichelt und Pauline Voss, warum ein solches Verbot technisch nur durchsetzbar wäre, wenn das Alter sämtlicher Social-Media-Nutzer verpflichtend verifiziert wird. Damit ginge faktisch das Ende anonymer oder pseudonymer Nutzung einher – mit Konsequenzen für Datenschutz, Privatsphäre und freie Rede.

Es geht also nicht nur um Kinder und Jugendliche, sondern um die Infrastruktur der digitalen Öffentlichkeit insgesamt.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel