„Absoluter Horror”: Wie ein französischer Streamer tagelang gequält wurde – bis er verstarb

vor 11 Monaten

„Absoluter Horror”: Wie ein französischer Streamer tagelang gequält wurde – bis er verstarb
Bildquelle: NiUS

In der Nacht zum 18. August starb der französische Streamer Raphaël Graven, besser bekannt unter seinem Pseudonym Jean Pormanove, während einer Live-Übertragung auf der Plattform Kick. Der 46-Jährige, der monatelang Opfer von Demütigungen und Gewalt geworden war, verstarb im Schlaf, umgeben von seinen Mitstreamern. Darüber berichten mehrere französische Medien.

Den Berichten nach dauerte es mehrere Minuten, bis die Streamer sein Sterben bemerkten. Zu dem Zeitpunkt atmete der Streamer nicht mehr – der Stream lief jedoch weiter, bis er irgendwann abrupt beendet wurde. Die Staatsanwaltschaft in Nizza hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. Aktuell würden „Vernehmungen“ stattfinden und eine „Autopsie durchgeführt“. Auf sozialen Medien kursieren Videos kurz vor seinem Tod.

Der 46-jährige Graven, der aus einfachen Verhältnissen stammte und zunächst allein von zu Hause streamte – also Live-Videoinhalte in Echtzeit über das Internet übertrug –, hatte sich vor Jahren einer Gruppe junger Content-Ersteller angeschlossen, um seine finanziellen Nöte zu lindern. Der Mann litt unter chronischen Geldsorgen und lebte bei seiner Mutter. Unter seinen neuen Mitstreitern fanden sich die bekannten Content-Ersteller Owen Cenazandotti, alias „Naruto“, und sein Freund „Safine“, die den Kanal „Le Lokal“ leiteten.

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