Pünktlich zu Trumps Amtseinführung steht ein Geisel-Deal zwischen Israel und der Hamas. So ging die Meldung gestern durch die Medien. Sogar für Trump gab es lobende Worte: „Ein Frieden, den Trump erzwungen hat“, titelte der Spiegel über die Waffenstillstandsvereinbarung.
„Erzwungen“ vor allem deshalb, weil der künftige US-Präsident massiv Druck aufbaute. Sowohl auf die Hamas, der er versprach, die „Hölle“ würde losbrechen, wenn zu seinem Amtsantritt noch Geiseln in Gefangenschaft sind, als auch zuletzt offenbar auf die israelische Regierung von Benjamin Netanyahu.
Wenn man Medienberichten Glauben schenkt, kam Trumps designierter Nahost-Beauftragter Steven Witkoff am Samstag nach Israel, um mit Netanyahu zu verhandeln. Dessen Umfeld wollte ein Treffen zunächst verschieben und verwies auf den Schabbat. Aber Witkoff (selbst jüdisch) bestand darauf und erklärte, dass Netanyahu schließlich kein besonders religiöser Jude sei. Witkoff setzte sich durch – und das Treffen fand statt.
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