Es ist jedenfalls ein diplomatischer Dämpfer für die Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe im Ukraine-Konflikt: Sowohl Russlands Präsident Wladimir Putin als auch US-Präsident Donald Trump werden nicht an den mit Spannung erwarteten Friedensgesprächen am heutigen Donnerstag in Istanbul teilnehmen. Damit fehlen zwei zentrale Akteure bei dem Versuch, Bewegung in die festgefahrene Lage zu bringen.
Wie der Kreml mitteilte, wird Putin nicht persönlich nach Istanbul reisen. Stattdessen übernimmt Wladimir Medinski, ein langjähriger Berater des Präsidenten, die Leitung der russischen Delegation. Medinski, der früher einmal Kulturminister war und im politischen Moskau nicht als Schwergewicht gilt, war bereits 2022 an Gesprächen zur Beendigung des Ukraine-Krieges beteiligt – ebenfalls in der Türkei. Damals blieb ein Durchbruch aus.
Mit Medinski reisen unter anderem der Vize-Außenminister Michail Galusin, General Igor Kostjukow vom russischen Generalstab und Vize-Verteidigungsminister Alexander Fomin an den Bosporus. Auch Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums, der Präsidialverwaltung und weitere hochrangige Diplomaten gehören zur Delegation.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











