Die ersten direkten Friedensverhandlungen seit über drei Jahren zwischen Russland und der Ukraine sind am Freitagnachmittag in Istanbul zu Ende gegangen, wie das türkische Außenministerium meldet. Die Gespräche sind nach weniger als zwei Stunden beendet worden: Offenbar gab es, wie die Washington Post berichtet, dabei keine nennenswerten Fortschritte.
Offenbar soll vor allem die ukrainische Seite von den Verhandlungen enttäuscht gewesen sein: Wie CNN berichtet, habe die russische Delegation kaum Entscheidungsbefugnis gehabt – der russische Präsident Wladimir Putin hatte, nachdem er die Verhandlungen selbst angestoßen hatte, keine hochrangigen Regierungsbeamten nach Istanbul entsandt.
Zusätzlich beklagten die Ukrainer, wie Visegrad 24 berichtet, dass die Positionen der Russen „unrealistisch“ gewesen seien – die Forderungen seien „weit über alles hinausgegangen, was zuvor besprochen wurde“. Die russische Seite hat sich bislang zu den offenbar beendeten Gesprächen nicht geäußert.
PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











