Früher hatten freche Schüler Angst vor strengen Lehrern, heute haben schwache Lehrer Angst vor bewaffneten Schülern

vor etwa 1 Jahr

Früher hatten freche Schüler Angst vor strengen Lehrern, heute haben schwache Lehrer Angst vor bewaffneten Schülern
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Es liest sich wie die Polizei-Anweisung für Notfälle am Ort eines Verbrechens: „Entfernen Sie sich aus der Gefahrenzone!“ Und: „Verlassen sie das Gesichtsfeld des Angreifers. Provozieren Sie nicht, vermeiden Sie jede Eskalation!“

Diese Sätze sind Anweisungen für Lehrer, die auf gewaltbereite Schüler treffen. Sie stammen aus einer Dienstempfehlung von Dorothee Feller (CDU), Schulministerin von Baden-Württemberg. Sie hat sie in dem Leitfaden „Sicher handeln bei Gewalterfahrungen von Beschäftigten an Schulen“ aufgelistet. Es geht um Bedrohungen gegen Lehrer – Delikte, wie sie täglich an Schulen passieren: gefährliche Körperverletzung, Beleidigung, Nötigung, Sachbeschädigung. Der Leitfaden soll Lehrern helfen, Gewalt an Schulen zu verarbeiten. Denn „von Gewalt und Mobbing betroffene Lehrer seien verständlicherweise häufig verunsichert und müssen das Erlebte verarbeiten.“

Delikte, wie sie täglich an Schulen passieren: Körperverletzung, Beleidigung, Nötigung, Sachbeschädigung.

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