Er gilt als meinungsstarker Fußballexperte, war Spieler beim FC Bayern München, gewann mit Liverpool die Champions League, nachdem er im Finale trotz eines Ermüdungsbruchs einen Elfmeter verwandelt hatte. Er spielte bei Manchester City und 59 Mal für die deutsche Nationalmannschaft: Dietmar „Didi“ Hamann ist Fußballer, Kommentator – und haut gern mal einen raus.
Jetzt hat der 52-Jährige sein zweites Buch geschrieben: „Der Spielverderber“ beschreibt auch das, was der wortgewaltige Didi Hamann für manche Kollegen ist: ein unbequemer Meinungsmacher. Im „TOMorrow-Podcast“ von Tom Junkersdorf spricht Hamann jetzt über sein Leben im Sport. Und er spricht über Deutschland, in dem seiner Meinung nach nicht mehr offen diskutiert wird:
„Wenn einer auf der Straße mir was sagen will oder mit etwas nicht konform ist oder übereinstimmt, dann soll er es mir sagen. Ist überhaupt kein Problem. Dann gibt jeder seinen Standpunkt wieder, und dann einigt man sich oder auch nicht. Dass man verschiedener Meinung ist, das gehört dazu. Das war etwas, was Deutschland immer ausgezeichnet hat, diese Diskussionskultur, die uns, glaube ich, auch etwas verloren gegangen ist, dass die Leute gleich beleidigt sind.“
Didi Hamann spielte für den FC-Bayern und die Nationalmannschaft und lebte lange in England.
Der Fußballexperte ist bekannt dafür, seine Meinung unerschrocken kundzutun und auch mal anzuecken. Im Podcast macht Hamann deutlich, wo die Ursache für die neue Ängstlichkeit liegen könnte:
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