Das Ende des Ukraine-Kriegs rückt in greifbare Nähe, die Welt atmet auf. Wirklich die ganze Welt? Leider nicht. In einer finsteren Wagenburg hat sich nämlich ein verbittertes Häuflein eingefleischter Kriegstreiber verbarrikadiert und feuert eine Wortsalve nach der anderen gegen die Friedensbemühungen des US-Präsidenten ab.
Vorneweg in der Maulheldenfront spuckt der CDU-Oberst Roderich Kiesewetter großkalibrige Töne: Eine „Kapitulationsurkunde“ sei Donald Trumps Friedens-Deal, ein „kruder Plan“, dem weder die Ukraine noch die EU jemals zustimmen könnten.
Deutschland und der erst noch zu wählende Kriegskanzler Merz müssten sich jetzt an die Spitze einer „Koalition der Willigen“ stellen, „damit die Ukraine den Krieg gewinnt“, schnarrt der Oberst a.D. von der Ostalb. Dafür ist die CDU-Ausgabe der zwischenzeitlich ins EU-Parlament verlegten FDP-Panzerhaubitze Strack-Zimmermann bereit, alles zu verscherbeln, was sich noch an brauchbaren Waffen in den ausgeräumten Bundeswehr-Arsenalen finden lassen könnte.
Jetzt müssten endlich „Taurus“-Raketen an Kiew geliefert und sofort mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten an den deutschen Marschflugkörpern begonnen werden, fordert Kiesewetter, und die EU-Kriegskoalition müsse die Luftverteidigung der Westukraine übernehmen. Dass Deutschland damit direkt zur Kriegspartei würde, will er gar nicht erst gelten lassen und leugnet verstockt, was jeder unabhängige Fachmann bestätigt: Ohne deutsche Soldaten in der Ukraine kein „Taurus“-Einsatz.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











