Das Auslaufen des britischen Zerstörers HMS Dragon nach Zypern aus dem Hafen Portsmouth an der Südküste Englands verzögert sich. Grund ist nach Angaben der Gewerkschaft, dass die Mitarbeiter aufgrund von Sparmaßnahmen auf dem Marinestützpunkt nur werktags von 9 bis 17 Uhr arbeiten, berichtete der Telegraph. Nötige Schweiß- und Wartungsarbeiten verzögern sich deswegen. Zuständig für diese Arbeit ist zum Teil die private Firma Serco, die vom britischen Verteidigungsministerium beauftragt wurde.
Die verkürzten Arbeitszeiten kamen zustande, weil das britische Verteidigungsministerium bei dem Vertrag mit der privaten Firma Serco Einsparungen vornehmen wollte. Serco selbst wies die Vorwürfe der Gewerkschaft zurück, dass sie für die Verzögerung verantwortlich sei, und erklärte, dass der Arbeitstag von 7 bis 19 Uhr dauere und auch Überstunden vorgesehen seien. Die Verzögerung komme zustande, weil der Zerstörer zuvor für einen anderen Einsatz vorbereitet worden sei.
Doch eine Quelle, die der Telegraph in der Gewerkschaft hat, widersprach Serco und sprach davon, dass einige Aufgaben von 9 bis 17 Uhr bearbeitet würden, andere jedoch von 7 bis 19 Uhr. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es, dass die Betankung der Schiffe im Zeitraum von 7 bis 19 Uhr stattfinde. Unbestritten sei aber, dass es keinen Rund-um-die-Uhr-Betrieb mehr gebe.
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