Zu Ostern gibt es für die meisten Menschen bunte Eier oder Schokohasen – fürs europäische Ausland gab es zum Fest von Christi Auferstehung ein Strom-Geschenk aus Deutschland – und noch etwas Geld obendrauf. Denn Deutschland hatte am Mittag des Ostersonntags über mehrere Stunden ein solches Überangebot an Solarstrom, dass er nicht nur gratis, sondern sogar gegen eine Gebühr von bis zu 5,2 Cent pro Kilowattstunde ins Ausland abgegeben werden musste.
Heißt: Deutschland hat den Franzosen, Norweger, Schweizern, Niederländern und Luxemburger Geld dafür bezahlt, dass sie den deutschen Überschuss-Strom abnehmen, damit die deutschen Stromnetze nicht zusammenbrechen.
So sah die Stromproduktion in der vergangenen Woche aus. An Ostern (ganz rechts, 20.4.) liegt die Produktion in Deutschland deutlich über dem Strombedarf (schwarze, schwankende Linie). Die Folge ist, dass der Strompreis (rote Linie) in den Keller stürzt und Strom in Deutschland plötzlich negativ bepreist wird, worüber sich das Ausland freilich freut. Denn negative Strompreise bedeuten: Man bekommt kostenlose Strom und zusätzlich noch Geld, weil man den kostenlosen Strom abnimmt.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











