Für die „Energiewende“ wollte die Ampel-Koalition unter Wirtschaftsminister Robert Habeck große Mengen an Wasserstoff importieren. Bei einem Gipfel in Namibia reiste sogar ein grüner Staatssekretär an. Ein Jahr später zieht nun RWE bei dem Projekt die Reißleine.
„Grüner Wasserstoff ist der Hoffnungsträger beim klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft“, schrieben Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung und Zeit im vergangenen Herbst. Denn ein neues Hoffnungsprojekt hatte sich am Horizont aufgetan. Die damalige Bundesregierung rief das Ziel aus, gemeinsam mit afrikanischen Partnern starke Wertschöpfungsketten zu schaffen, wie Wirtschafts-Staatssekretär Michael Kellner (Grüne) auf einem internationalen Wasserstoff-Gipfel in Namibia sagte.
Unter andrem sollte dort „grüner“ Wasserstoff produziert werden. RWE stellte ein Milliarden-Investment in Aussicht, zieht aber nun, ein Jahr später, sich aus dem Projekt zurück.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











