Die islamistische Hamas hat auf das von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Ultimatum im Gaza-Konflikt reagiert. Nach Angaben von Vermittlerkreisen, über die unter anderem Reuters und Al Jazeera berichten, übergab die Organisation am Samstag eine formelle Antwort. Darin habe sie Teile des US-Plans akzeptiert, bei anderen Punkten sei weiterer Gesprächsbedarf notwendig. Faktisch ist das keine Zustimmung und könnte sich als Verzögerungstaktik entpuppen.
Trump begrüßte dennoch die Rückmeldung und erklärte auf seiner Plattform Truth Social: „Auf Grundlage der soeben veröffentlichten Erklärung der Hamas glaube ich, dass sie zu einem dauerhaften Frieden bereit sind.“ Zudem forderte er einen Stopp der Luftangriffe im Gazastreifen. Er erklärte weiter, man sei bereits in Verhandlungen über die ausstehenden Details.
Zuvor hatte Trump eine Frist bis Sonntagabend um 18 Uhr Washingtoner Zeit gesetzt – das entspricht Mitternacht zu Montag Mitteleuropäischer Zeit. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: „Eine Vereinbarung muss bis Sonntagabend um 18 Uhr Washingtoner Zeit erreicht werden … Wenn diese letzte Chance nicht genutzt wird, wird die ganze Hölle, wie es noch niemand erlebt hat, über die Hamas hereinbrechen.“
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