Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg fand nahezu auf den Tag genau acht Jahre nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin statt. Damals, am 19. Dezember 2016, starben 13 Menschen, 67 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der Ausdruck „schwer verletzt“ ist noch beschönigend, denn viele dieser Opfer blieben schwerbehindert und können kein normales Leben mehr führen.
Ersthelfer versorgen Verletzte nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz.
Ich war damals Verfassungsschutzpräsident. Ich erinnere, dass ich am frühen Abend des Anschlagtages von meinem Lagedienst angerufen wurde. Der Lagedienst teilte mir nüchtern mit, dass es diesen Anschlag gab und welche Erkenntnisse zur Stunde vorlagen. Damals dachte ich: „Jetzt ist es passiert.“ Das, was wir immer verhindern wollten, war nun eingetreten. Wieder und wieder hatten wir die Bundesregierung vor ihrer verrückten Migrationspolitik gewarnt. Dass ich die Merkelsche Migrationspolitik für in der Sache katastrophal für unser Land und als Jurist für rechtswidrig hielt, war bekannt.
Niemand wusste, wer in das Land kam, woher er kam, ob er ein gefährlicher Krimineller war und was in seinem Kopf vorging. Trotzdem sollten diese Leute einreisen, die überwiegend ohne Pässe kamen und permanent neue Falschnamen verwendeten. Viele, wenn nicht sogar die meisten von ihnen, verachteten unsere Polizeibehörden als schwach und feige und unser Land und unsere Kultur als dekadent.
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