Die Tagesschau hat am Ostermontag in der Hauptnachrichtensendung um 20:00 Uhr einen fragwürdigen Beitrag aus dem Iran gesendet. Ein Reportage-Beitrag, der aufgrund zahlreicher Hinweise im Verdacht steht, iranische Propaganda zu sein.
Wegen mehrerer irritierender Auffälligkeiten werfen Social-Media-Nutzer der ARD vor, dass sie sich von iranischen Regime einen fabrizierten Filmbeitrag hat andrehen lassen. Der Beitrag soll eine Lehrerin mit dem Namen Sepideh zeigen, die 45 Jahre alt sein soll. Sie wohne in einer kleinen Kellerwohnung, heißt es in dem Beitrag. Auffällig ist jedoch, dass die „kleine Kellerwohnung“, die eher spartanisch eingerichtet ist, mit einer schweren und modernen Hochsicherheitstür (Hersteller: Alem ECO, Kosten: ca. 300 Euro, im Iran drei Monatsgehälter) ausgestattet ist. Die Tür hat mehrere moderne Schlösser und Bolzen.
Die Tür könnte ein Hinweis darauf sein, dass es sich bei der Wohnung nicht um die „kleine Kellerwohnung“ einer einfachen Lehrerin handelt, sondern vielmehr um ein „Safe House“ des iranischen Geheimdienstes.Der Anwalt Emrah Erken etwa bemerkt, dass der Beitrag von der Aktivistin Tereza Bora stamme, die in Istanbul weit ab „vom Schuss“ wäre. Ursprünglich war der Beitrag aber Katharina Willinger zugeschrieben worden, die für die ARD über die Türkei und den Iran berichtet. Erken nannte den Beitrag geradeheraus eine „Fake-Reportage“.
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