Das Land Hessen errichtet einen Zaun entlang der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Er soll die Einwanderung von Wildschweinen verhindern. „Noch in dieser Woche beginnt der Baustart für rund 60 Kilometer Schutzlinie gegen die Afrikanische Schweinepest“, erklärte das Hessische Landwirtschaftsministerium am Montag per Pressemitteilung.
Der wildschweinsichere Festzaun diene dazu, „die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Mittel- und Nordhessen zu verhindern“, heißt es in der Mitteilung weiter. „Der Zaun soll im Grenzgebiet zu Nordrhein-Westfalen – in zwei parallelen Baumaßnahmen – als langfristiger Fernriegel den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest nach Hessen verhindern. Geplant ist, den Zaun noch in diesem Jahr fertigzustellen.“
Der Zaun werde als „strategischer Langzeitschutz gegen die Wanderbewegungen von Wildschweinen errichtet.“ In Nordrhein-Westfalen sei erstmals am 14. Juni 2025 die Tierseuche ASP nachgewiesen worden. Seither habe es dort 175 ASP-positive Wildschweinfunde gegeben.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











