Die Grundschule am Weinmeisterhorn in Berlin-Spandau steht unter Schock: Am Tag nach dem Messerangriff eines 13-Jährigen auf einen 11-Jährigen bringen zahlreiche Eltern ihre Kinder zur Schule, es wird über den Messerangriff, Täter und Opfer gesprochen, über die Frage, ob sich ein solcher Vorfall abgezeichnet hat.
NIUS war vor Ort und konnte mit Schülern und Eltern sprechen.
„Ich glaube, er war es, ich glaube, er war es“, tönt es aus einer Gruppe Schüler auf dem Schulhof, auf dem es natürlich nur ein Thema gibt: der Messerangriff vom Vortag. Max, so tuscheln sie, heißt der 11-jährige Junge, der mit einer Stichverletzung am Hals ins Krankenhaus gebracht und notoperiert werden musste. Der Messerangreifer ist noch immer auf der Flucht. NIUS ist sein Name bekannt – sein Zweitname lautet Ibrahim, den Rufnamen veröffentlicht NIUS aufgrund des Alters des Jungen nicht.
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