Er war Finanzminister unter Bill Clinton, Berater von Barack Obama und Harvard-Präsident: der Ökonom Larry Summers. Jetzt wurde seine jahrelange enge E-Mail-Korrespondenz mit dem 2019 verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein publik. Folge: Summers zieht sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.
Nachdem Republikaner im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses E-Mails veröffentlicht haben, die der Ökonom Larry Summers über mindestens sieben Jahre mit Jeffrey Epstein austauschte, hat Summers angekündigt, sich aus seinen öffentlichen Verpflichtungen zurückzuziehen. Der ehemalige Harvard-Präsident will jedoch seinen Lehrtätigkeiten an der Universität weiter nachkommen.
Die E-Mail-Korrespondenz zwischen dem verurteilten Straftäter Epstein und dem ehemaligen Harvard-Präsidenten belegen, dass ihre Freundschaft sehr viel vertrauter war, als bislang vermutet. In den Hunderten von Nachrichten, die Summers und Epstein ausgetauscht haben – Teil eines Bestands von 23.000 Dokumenten, die letzte Woche vom House Oversight Committee veröffentlicht wurden –, schenkte Summers Epstein außerordentliches Vertrauen.
Jeffrey Epstein starb 2019 in seiner Zelle – laut Obduktionsbericht war es Suizid.
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