Unternehmen gehen auf dem Zahnfleisch: Droht 2025 eine weitere Entlassungswelle?

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Unternehmen gehen auf dem Zahnfleisch: Droht 2025 eine weitere Entlassungswelle?
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Deutschland kämpft weiterhin mit einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise. Bereits im vergangenen Jahr verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Rückgang von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch für 2024 sehen die Aussichten düster aus: Die Bundesregierung rechnet mit einem weiteren Rückgang des BIP um 0,2 Prozent. Damit rutscht Deutschland wohl das zweite Jahr in Folge in eine Rezession.

Der Arbeitsmarkt steht folglich vor großen Herausforderungen. Unternehmen agieren angesichts der anhaltenden Krise zunehmend zögerlich in ihrer Personalplanung. So fiel das entsprechende Beschäftigungsbarometer im Dezember auf 92,4 Punkte, nachdem es im November noch bei 93,3 Punkten lag, wie das Münchner Ifo-Institut im Rahmen seiner Managerumfrage bekanntgab.

Laut Ifo-institut basiert das Beschäftigungsbarometer auf ca. 9.500 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen wurden gebeten, ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen.

Das Ifo-Beschäftigungsbarometer erreichte mit seinem siebten Rückgang in Folge den niedrigsten Wert seit Mitte 2020, als die Corona-Politik die Wirtschaft stark beeinträchtigte. „Immer weniger Unternehmen stellen neues Personal ein“, erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Stattdessen nimmt der Anteil der Betriebe zu, die Arbeitsplätze abbauen wollen.“

Nach einer Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young wurden bereits 2024 in der deutschen Industrie rund 50.000 Arbeitsplätze abgebaut. Dies entspricht einem Rückgang der Beschäftigung um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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