„Ihr passt nicht zur DLRG“: Verbandspräsidentin verteidigt Vorgehen gegen rechte Rettungsschwimmer

vor 6 Monaten

„Ihr passt nicht zur DLRG“: Verbandspräsidentin verteidigt Vorgehen gegen rechte Rettungsschwimmer
Bildquelle: Apollo News

Die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, hat eine umstrittene Satzungsänderung ihres gemeinnützigen Verbandes verteidigt. Die beschlossene Änderung sei noch nicht in Kraft; „deshalb ist aufgrund der neuen Satzung noch niemand ausgeschlossen worden“, sagte Vogt vergangene Woche bei einer Sachverständigenanhörung im Sportausschuss des Bundestages.

Der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörn König, hatte das Thema angesprochen. „Sie persönlich, Frau Vogt, haben jetzt eine Satzungsänderung vorangetrieben, die Menschen aufgrund ihrer politischen Überzeugung von der Mitgliedschaft ausschließt“, sagte er. „Betroffen sind davon wir, die AfD, eine Partei, die bei der letzten Bundestagswahl von Millionen Deutschen gewählt wurde und inzwischen umfragenstärkste Partei ist.“

Auf Königs Frage, ob die DLRG Menschen, die sie retten wolle, vorher nach deren politischer Meinung frage, antwortete Vogt: „Wir sind eine humanitäre Rettungsorganisation, eine humanitäre Hilfsorganisation und wir fragen niemanden danach, in welcher Partei er Mitglied ist. Und wir fragen auch niemanden danach, was er wählt.“ Doch dann stellte die DLRG-Präsidentin und frühere SPD-Politikerin klar: „Was wir beurteilen, ist, ob Menschen, die bei uns aktiv sind, unsere Werte teilen.“

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