Eine „kleine, freche, bisschen piratige Aktion“, so beschrieb Robert Habeck jetzt die illegale Projektion eines Wahlkampfbanners auf das Münchener Siegestor. Zu Gast auf einem Leserabend der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte der Grünen-Kanzlerkandidat seine Wahlkampfziele – und warum sein Gesicht auf dem Siegestor zu sehen war: Er habe damit Aufmerksamkeit erzeugen wollen und „das, darf man sagen, hat geklappt“, so Habeck.
Am 3. Januar wurde das Konterfei des Grünen-Kanzlerkandidaten auf den bayerischen Triumphbogen projiziert und mit den Worten „Bündniskanzler“ und „Ein Mensch. Ein Wort.“ versehen. Unter der Wahlkampfplakatierung waren die an dem Siegestor angebrachten Worte „Dem Sieg gewidmet, im Krieg zerstört, zum Frieden mahnend“ zu sehen.
Nicht nur die unvorteilhafte Platzierung wurde daraufhin kritisiert, sondern auch die Projektion selbst: Sie war zuvor nicht von der Stadt München genehmigt worden. Deswegen wurde die unerlaubte Wahlkampfwerbung von der Polizei abgebrochen, berichtete BR24. Während der Münchener Grünen-Verband erklärte, von der Aktion nichts gewusst zu haben, kündigte eine Bundessprecherin der Partei weitere derartige Projektionen an.
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