„In diesem Drecksland funktioniert gar nichts mehr!“ – So schützt Berlin die Ämter vor den Bürgern

vor etwa 1 Jahr

„In diesem Drecksland funktioniert gar nichts mehr!“ – So schützt Berlin die Ämter vor den Bürgern
Bildquelle: NiUS

Der Mann stellt sich mit jener Geste in den Weg, die auch ohne Worte klarmacht: Du kommst hier nicht rein. Eigentlich wollte ich nur einen Kfz-Schein fürs Motorrad nachbestellen, den ich verloren hatte und bei der Gelegenheit gleich die abgefallene Zulassungsplakette vom Auto für das Nummernschild beantragen.

Dass der Parkplatz vor der Zulassungsstelle so leer war, hatte mich schon misstrauisch gemacht. Jetzt herrschte auch im Innern der Behörde Grabesstille, wo sonst Schlangen vor dem Info-Schalter, wimmelnde Menschen, muntere Migranten mit Dutzenden Nummernschildern gewimmelt hatten.

Eigentlich sind Parkplätze von Zulassungsstellen, hier eine in Berlin, an einem Arbeitstag nicht menschenleer. „Ohne Termin kommen Sie hier nicht rein“, sagt der Mann, der sicherheitshalber gleich einen Security-Mann zur Seite hat, falls es Ärger gibt. Ich hatte extra einen Tag freigenommen, weil mir schon klar war, dass ich meinen Kfz-Schein vermutlich nicht gleich würde mit nach Hause nehmen können, sondern allenfalls mit Wartenummer sitzen und einen Antrag ausfüllen würde. Sämtliche denkbar nötige Unterlagen füllten einen kleinen Beutel. Jetzt bekam ich hier also nicht mal eine Nummer. Dafür hatte er einen Zettel mit der Mailadresse und der Telefon-Hotline für die Termine zur Hand.

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