Die konservative Kandidatin Keiko Fujimori hat die Präsidentschaftswahl in Peru gewonnen. Das bestätigte das Nationale Amt für Wahlprozesse (ONPE) am Montag. Fujimori erhielt demnach 50,135 Prozent der Stimmen. Ihr Gegner, der Linkspolitiker Roberto Sánchez, erzielte 49,865 Prozent.
Damit liegt Fujimori weniger als 50.000 Stimmen vor Sánchez. Die Auszählung dauerte insgesamt 22 Tage. Die offizielle Bekanntmachung des Endergebnisses durch die Nationale Wahlkommission JNE warte sie mit „Demut, Vorsicht und Verantwortung“ ab, erklärte die 51-Jährige in einem Post auf X. Wie die Welt berichtet, kündigte Sánchez an, das Ergebnis nicht anerkennen zu wollen.
Es ist der erste Wahlsieg für Keiko Fujimori. Zuvor hatte sie bereits an vier Stichwahlen teilgenommen, die sie alle verloren hat. Sie ist die Tochter des ehemaligen Präsidenten und Diktators Perus, Alberto Fujimori. In seiner Amtszeit von 1990 bis 2000 ging er gegen die linksextremen Guerillagruppen des „Leuchtenden Pfades“ und die MRTA vor und bekämpfte die Hyperinflation. Zugleich wurde Alberto Fujimori wegen Korruption und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt.
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