Am Montag äußerte der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter gegenüber Welt die Vermutung, dass das Bekennerschreiben der linksextremistischen „Vulkangruppe“ zum Stromausfall in Berlin aus Russland stammen könnte. Doch das Bundesinnenministerium widerspricht solchen Spekulationen gegenüber Apollo News jetzt vehement.
Kiesewetter hatte auf X den Beitrag eines Nutzers geteilt, der das Bekennerschreiben durch den KI-Chatanbieter Perplexity untersuchen ließ. In dem Ursprungstweet heißt es: „Der Text stammt höchstwahrscheinlich aus einer automatischen Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche, was die holprige, wörtliche und unidiomatische Form erklärt.”
Kiesewetter teilte diesen Beitrag kommentarlos. Darauf, von der Welt-Moderatorin am Montag angesprochen, sagte er: „Es gab ja auch schon vor wenigen Monaten, als auch ein Stromausfall in Berlin von derselben Gruppe geleistet wurde, den Hinweis, dass womöglich Russland dahinter steckt.” Nun zeige die Sprachanalyse, dass eine Rückübersetzung ins Russische „eine viel bessere sprachliche Darstellung gibt als dieses holprige Deutsch”. Weiter sagte er: „Der Linksextremismus kann entweder nicht richtig Deutsch oder er lässt sich vorschreiben, was er sagen soll.” Das bedürfe einer intensiven Analyse. Nichts könne ausgeschlossen werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











