Die politische Stimmung in Deutschland verschiebt sich weiter zulasten der Bundesregierung. In einer neuen INSA-Umfrage für Bild zur Kanzlerpräferenz liegt AfD-Chefin Alice Weidel inzwischen noch deutlicher vor Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als noch im Dezember.
Würden die Deutschen den Kanzler direkt wählen können, käme Weidel auf 33 Prozent – ein Plus von vier Punkten gegenüber der letzten Vergleichsumfrage vom September 2025. Merz verliert dagegen fünf Punkte und fällt auf nur noch 22 Prozent zurück. 36 Prozent der Befragten würden „keinen davon“ wählen, neun Prozent machten keine Angabe.
Bereits im Dezember 2025 hatte sich ein Vorsprung Weidels abgezeichnet. Damals erreichte sie in einer INSA-Erhebung für Bild am Sonntag 26 Prozent, Merz kam auf 20 Prozent, SPD-Chef Lars Klingbeil auf 12 Prozent. Schon damals war die Zahl der Unzufriedenen hoch: 31 Prozent wollten keinen der Kandidaten wählen, elf Prozent machten keine Angabe.
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