Der japanische Autohersteller Toyota wollte sich an den links-grünen Zeitgeist anbiedern – und rudert nach einer Kampagne des Aktivisten Robby Starbuck zurück. Der Amerikaner hatte schon zuvor etliche Konzerne in Bedrängnis gebracht und damit am Ende immer wieder Erfolg.
Japan ist nicht gerade als Bollwerk des Diversity-Wahns bekannt. Selbst an den Universitäten lockt die im Westen dominierende Wokeness keinen Studenten hinter dem Ofen hervor. Während an den Hochschulen in Europa und Amerika politische Demonstrationen stattfinden, „Aktivisten“ Hörsäle besetzen und selbst die Dozenten oft mitpolitisieren, gibt es an japanischen Unis weder Proteste noch „safe spaces“. Man glaubt es kaum: Dort wird gelehrt und studiert!Als zweitgrößter Kraftfahrzeughersteller der Welt mit einem Jahresumsatz von 194 Milliarden Euro verkauft Toyota allerdings Autos in alle Welt – und meinte wohl, das DEI-Getue (DEI ist die Abkürzung für Diversity, Equity and Inclusion, also Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion) mitmachen zu müssen. Jedenfalls berichtete der anti-woke Aktivist Robby Starbuck am 26. September bei X, Toyota sei den DEI-Regeln verpflichtet, habe sich gegen Gesetze ausgesprochen, die Geschlechtsumwandlungen für Kinder verbieten, und finanziere Gruppen, die sich für die Legalisierung von Geschlechtsumwandlungen für Kinder einsetzen, produziere Kunden-Fahrzeuge mit Regenbogenflagge, lasse woke DEI-Trainings veranstalten, sei Gastgeber von LGBTQ-Events und so weiter.
Offenbar habe man im Konzern vergessen, für wen man Autos baue: nämlich für Familien, die sich für die woke Dauerbeschallung in aller Regel gar nicht erwärmen können. Starbuck rief dazu auf, den Toyota-Kundenservice zu kontaktieren und lieferte praktischerweise auch gleich die entsprechenden Kontaktdaten.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











