Die links-grüne Parteilichkeit von Journalisten der öffentlich-rechtlichen Sender bringt zuweilen sogar die eigenen Intendanten ins Grübeln. Inzwischen scheinen manche Korrespondenten und Moderatoren die letzten professionellen Skrupel zu verlieren.
Es kommt inzwischen schon gar nicht mehr auf Anlass, Ereignis oder Thema an, es ist auch völlig egal, ob Fakten und Daten verdreht, verkürzt oder übertrieben werden: Fast hemmungslos wird den Fernsehzuschauern und Radiohörern ein schwarz-weißes Weltbild präsentiert, das von vornherein glasklar die Übeltäter dieser Welt kennt.
Das sind natürlich alle „Rechten“ im In- und Ausland, zuweilen verschämt auch Konservative und Nationalisten genannt; als besonders finsterer Vertreter dieser Welt des Bösen ist dabei eindeutig US-Präsident Donald Trump. Kein Wunder, dass selbst der Mord an einem wichtigen Trump-Anhänger nun relativiert und instrumentalisiert wird, bei manchen „Kämpfern gegen Rechts“ das Opfer sogar mit Spott und Hohn bedacht wird.
„Es handelt sich nicht um Missverständnisse, sondern um grobe Lügen.“ So beschreibt der Autor und Regisseur Gerd Buurmann den Auftritt des ZDF-Korrespondenten Elmar Theveßen bei Markus Lanz am Donnerstagabend. Der wegen seiner tiefen Trump-Abneigung bekannte ZDF-Mann in Washington hatte behauptet, der ermordete Charlie Kirk hätte gesagt, man solle Homosexuelle steinigen, man müsse vor einem schwarzen Piloten Angst und Schwarze hätten Weißen die Jobs weggenommen.
Buurmann spricht von „öffentlich-rechtlich finanzierte Diffamierungen“ und weist nach, dass es sich bei all diesen Behauptungen des ZDF-Journalisten um die böswillige Verdrehung von Aussagen des Trump-Unterstützers Kirk handelt. „All diese Unterstellungen sind nicht nur falsch, sie sind gefährlich. Sie schüren bewusst Hass“, so der Autor.
Der ZDF-Mann ist keineswegs der einzige öffentlich-rechtliche Journallist, der Kirk mehr oder minder als einen Trump-Aktivisten beschreibt, der mit „Lügen“ und „Verschwörungstheorien“ selbst mitverantwortlich für die tiefe Spaltung in der US-Gesellschaft ist. Dabei war Kirk durchaus ein Mann des Dialogs, er war ganz sicher nicht der üble rechte Hetzer, als der er mehr oder minder offen dargestellt wird. Dass es seriöse Vertreter von Trumps „MAGA“-Bewegung (Make America great again) – wie den Influencer Kirk – gibt, scheint für die meisten ARD- und ZDF-Journalisten nicht vorstellbar.
Theveßen hat im ZDF schon lange die Bühne, um als vorgeblich kenntnisreicher US-Experte die Welt zu erklären. Dabei beeindruckt er vor allem als Fachmann für die Verteufelung von Donald Trump, dem er „faschistische Tendenzen“ unterstellte, dessen Wahlkampstrategie und angebliche Lügen letztendlich auf reaktionäre Schriften wie die von Adolf Hitler rekurrieren würden.
Das journalistische Selbstverständnis des Karriere-Journalisten wurde auch vor den US-Wahlen 2024 erkennbar, als er den sichtlich angegriffenen, stammelnden und stolpernden demokratischen Kandidaten, den damaligen US-Präsidenten Joe Biden, als „topfit“ und „hellwach“ darstellte – dabei kannte ganz Washington und natürlich auch alle deutschen US-Korrespondenten den wirklichen, äußerst Besorgnis erregenden Zustand Bidens.
Die Vorgänge um Kirk werfen nur wieder einmal ein Schlaglicht auf den himmelschreienden Skandal der einseitigen Berichterstattung in öffentlich-rechtlichen Sendern. Trotz mancher Feigenblätter von ausgewogenem und fairem Journalismus dominiert hier eine links-grüne Einseitigkeit, insbesondere wenn es um die Reizthemen Migration, Klima oder Israel geht.
In ARD und ZDF wird das alles mit „Haltungsjournalismus“ gerechtfertigt, der angesichts der rechten Gefahren für die Demokratie dringend geboten sei. Politische Einseitigkeit und pädagogischer Eifer prägen aber die meisten Medien im Land. Wesentlich verantwortlich dafür sind fatalerweise auch Medienwissenschaftler und Journalismus-Lehrer.
Anstatt Fehlentwicklungen in den Medien anzuprangern, legitimieren ausgerechnet Experten und Ausbilder den modernen „Haltungs-Journalismus“, den eine „wehrhafte Demokratie“ brauche. In Wirklichkeit bewirkt tendenziöse Berichterstattung Gegenteil: Die Menschen verlieren das Vertrauen zur „vierten Gewalt“, fürchten selbst, offen ihre Meinung zu sagen, angesichts einer penetrant verbreiteten, angeblich einzig richtigen, oft moralisch begründeten Mehrheitsmeinung.
Hinter der scheinbaren „Haltung“ gegen „Feinde der Demokratie“ verbirgt sich meist eine dezidiert linke „Gesinnung“, die themenübergreifend und auch ohne konkrete Anlässe attackiert, was nicht ins eigene ideologische Weltbild passt. Wissenschaftler, Publizisten und Journalisten, die „Haltung“ fordern, machen sich mitschuldig an der Verlotterung der politischen Sitten, der Spaltung der Gesellschaft und letztendlich auch am Niedergang Deutschlands.
Wer in diesem Sommer öffentlich-rechtlichen Sendern zuhörte, konnte verblüfft feststellen, dass in manchen Redaktionen offenbar auch der letzte Rest von politischem Anstand, schlichtem Berufsethos und Respekt vor den Hörern und Zuschauern verloren geht.
Der Disput über die SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf beispielsweise wird in immer neuen Varianten grotesk als Folge einer Art rechtsradikaler Verschwörung interpretiert. Moderatoren banalisieren den skandalösen Umgang mit AfD-Chefin Alice Weidel im ARD-Sommerinterview als technische Panne und spielen mit spürbar klammheimlicher Freude immer wieder die Hetzgesänge der Demonstranten gegen die AfD als O-Ton ein.
Israel-Korrespondenten können nicht oft genug auf „Völkerrecht“ und „Kriegsverbrechen“ hinweisen, um mit erkennbarer Abscheu über Israels Krieg gegen – tief in der palästinensischen Bevölkerung verankerten – Terrororganisationen im Gaza-Streifen zu berichten, basierend auf meist höchst fragwürdige Quellen.
Prägend vor allem für ARD und ZDF sind Beiträge mit dem Hintergrund dieses recht schlichten, eindimensionalen politischen Weltbilds, mit klaren moralischen Einordnungen. Umfragen und Studien bestätigen, was der gesunde Menschenverstand schon längst weiß.
Die meisten Journalisten, keineswegs nur die der öffentlich-rechtlichen Anstalten, goutieren, was links und grün ist, woke und politisch korrekt – und das auf allen denkbaren Feldern, von der Weltpolitik, Klima und Kriminalität bis hin zu Krimi und Frauenfußball, Schlager und Sex.
Um wenigstens vage dem Anspruch einer ausgewogenen Berichterstattung gerecht zu werden, werden als Alibi immer wieder, allerdings nur dosiert, Sichtweisen und Gesprächspartner konservativer oder liberaler Prägung miteinbezogen. In den über 90 Programmen der ARD und des ZDF, für die die Bundesbürger jährlich etwa neun Milliarden Euro Zwangsgebühren zahlen, finden sich erschreckend viele Beispiele für – mehr oder minder gut kaschierte – politische Propaganda.
ERFURT: Massen-Proteste gegen AfD-Parteitag! Einzelne Krawalle! Weidel hat mehr Macht I WELT STREAM











