IS-Flagge vor dem Reichstag: „Man ist eher bereit, jüdisches Leben zu opfern als sich dem Islamismus entgegenzustellen"

vor etwa 1 Jahr

IS-Flagge vor dem Reichstag: „Man ist eher bereit, jüdisches Leben zu opfern als sich dem Islamismus entgegenzustellen"
Bildquelle: NiUS

Etwa 40.000 Menschen protestierten am Samstag vor dem Reichstag gegen den Krieg in Gaza. Doch, wie bei zahlreichen der Pro-Palästina-Demos, artete auch die „United 4 Gaza“-Versammlung aus als die Flagge des Islamischen Staates in der Menge gezeigt wurde. Die Polizei griff nicht ein, sondern löste stattdessen die Gegendemo auf. Man könne die Pro-Israel-Demonstranten nicht mehr schützen, hieß es.

Über dieses Armutszeugnis und die Frage, ob der Staat Juden wirklich nicht schützen kann oder es einfach nicht will, sprachen am Montagmorgen FDP-Politikerin Katja Adler, Ex-ARD-Moderator Waldi Hartmann, Alex Purrucker und Julian Reichelt bei NIUS Live.

„Das sind Bilder, mit denen man fast jede Woche startet“, kommentiert Reichelt. Die Flagge der Islamisten „von Al-Kaida bis ISIS“ vor dem Reichstag wehen zu sehen, sei dennoch schockierend. Dass die pro-Israel-Demo aufgelöst werden musste, statt die Extremisten zur Rechenschaft zu ziehen, sei eine Kapitulation, findet FDP-Frau Adler. „Das ist die Fortführung von dem, was wir die ganze Zeit schon in Deutschland erleben“. Der Polizei-Schutz von Synagogen, die Verfolgung von Juden, die Kippa oder Davidsstern tragen.

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