Alarmierende Zahlen: Mindestens 400 der einst nach Syrien gereisten „Gotteskrieger“ leben wieder in Deutschland, berichtet der Tagesspiegel. Sicherheitsexperten sprechen von hohen Risiken durch dschihadistische Rückkehrer, zumal zuletzt offenbar Islamisten aus syrischen Haftanstalten fliehen konnten.
Die Gewerkschaft der Polizei warnte, dass einzelne Islamisten „auf Rache sinnen“ könnten. Der Verfassungsschutz teilte mit, Syrien-Heimkehrer seien womöglich an Waffen ausgebildet, islamistisch indoktriniert und durch den Krieg traumatisiert worden.
Die Zahlen ergeben sich aus den Angaben syrischer Kriegsparteien sowie der Bundesregierung. Es geht dabei um deutsche Staatsbürger und in Deutschland lebende Ausländer. Überwiegend unterstützten die aus Deutschland stammenden Männer und Frauen (geschätzt sind es 1500) in Syrien diverse Dschihadisten, vorrangig den „Islamischen Staat“ (IS). Das Terrornetzwerk beherrschte zwischen 2014 und 2019 große Territorien in Syrien und im benachbarten Irak.
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