Ich will niemandem die Illusionen nehmen, aber dass die Chefin der Grünen Jugend, Jette Nietzard, nun von Widerstand mit Waffen gegen die AfD sinniert, ist weder überraschend noch ein losgelöstes Phänomen. Vielmehr gehört es im linken Parteienspektrum zum guten Ton, dass Militanz klar geht, wenn es die AfD (ergo: „Faschos“) trifft. Diese Entwicklung zeichnet sich seit Jahren ab.
Ich erinnere an die Linken-Politikerin Gesine Lötzsch, die 2019 implizit argumentierte, dass Angriffe auf die AfD nicht mit rechter Gewalt gleichzusetzen seien, da sie als „Verteidigung“ gegen Rechtsextremismus gesehen werden könnten – und somit legitim seien. Der Linkenchef Jan van Aken sagte beim „Schlagabtausch“ vor der Wahl, man dürfe die AfD „mit Gewalt“ bekämpfen. Der Politiker Reinhard Neudorfer berichtete bei seiner Europawahl-Kandidatur auf dem Parteitag der Linken in Augsburg von der kollegialen Zusammenarbeit mit der Antifa. „Wir haben eine junge Antifa-Gruppe und ich freue mich, dass sie vor Ort echt was machen. Wenn die AfD versucht, in der Kneipe etwas zu machen, dann sind wir rechtzeitig da, reden freundlich mit dem Wirt, damit er sie wieder auslädt. Wenn er sie nicht auslädt, reden wir nochmal, nicht ganz so freundlich. Und wenn das noch nicht gereicht hat, gibt es weitere Möglichkeiten, die ich hier nicht öffentlich darlegen möchte.“
Linke-Chef Jan van Aken verbreitete, man dürfe AfD „mit Gewalt“ bekämpfen.
ERFURT: Massen-Proteste gegen AfD-Parteitag! Einzelne Krawalle! Weidel hat mehr Macht I WELT STREAM











