Jimmy Kimmel kehrt zurück: Der Anti-Böhmermann

vor 9 Monaten

Jimmy Kimmel kehrt zurück: Der Anti-Böhmermann
Bildquelle: Tichys Einblick

Jimmy Kimmel ist zurück. Ja, genau. In den USA dauert die Sperre eines missliebigen Showmasters sechs Tage. Länger hält man den „Faschismus“ dort nicht durch, den Elmar Theveßen dort vor der Tür lauern sieht – oder auch die ÖRR-Kindernachrichtensendung „Logo“, laut der in den USA viele Menschen Angst haben, ihre Meinung zu sagen. Offenbar ein redaktioneller Fehler, man hatte nachträglich über die deutschen Anzeigenmeister Habeck, Faeser, Schwesig et al. Berichten wollen, und „Bundesrepublik Deutschland“ versehentlich durch „USA“ ersetzt. Projektion.

Für den deutschen Zuschauer bemerkenswert und für jeden Menschen auf diesem Planeten lehrreich ist jedoch die Art der Rückkehr Jimmy Kimmels. Denn die ist von einer Fairness und Anständigkeit, die man hierzulande schon seit langem schmerzlich vermisst. Ein Ausschnitt der Sendung, den man gesehen haben sollte:

Nicht nur, dass sich Kimmel dafür entschuldigt, dass seine Worte als Verharmlosung des Mordes an einem jungen Mann aufgefasst worden waren. Anstatt wie Hetzer der Kategorie Sarah Bosetti Spaltung anzuklagen, während man sie selbst befördert und mit leidenschaftlicher Hingabe betreibt, tut er etwas dagegen: Und macht deutlich, dass Politik die Menschen nicht trennen solle. Er bekennt sich zu den Menschen in seinem Leben, die anderer Meinung sind, dem anderen Lager angehören, und die ihm dennoch wichtig sind.

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