Die Spiegel-Autorin Juliane Löffler hat im Podcast von Anne Will zugegeben, dass die Recherche ihres Magazins zu Collien Fernandes und Christian Ulmen auf das geplante Zensur-Gesetz von SPD-Justizministerin Stefanie Hubig abgestimmt war. Hintergrund ist eine Geschichte mit dem Titel „Du hast mich virtuell vergewaltigt“, in der die Schauspielerin Fernandes ihrem Ex-Mann vorwirft, über gefälschte Accounts unter ihrem Namen mit Männern Kontakt aufgenommen, Telefonsex gehabt und ihnen pornografisches Material geschickt zu haben.
Anne Will erkundigt sich im Podcast nach dem Veröffentlichungs-Zeitpunkt: „Was hat dann den Ausschlag gegeben, dass ihr jetzt veröffentlicht habt?“
Löffler antwortet, es habe „zwei konkrete Anlässe“ gegeben. Einerseits seien nach der Erstattung der Anzeige durch Fernandes im Dezember in Spanien Vorermittlungen eingeleitet worden. „Das zweite ist, dass wir wussten, dass Stefanie Hubig ein digitales Gewaltschutzgesetz plant – das hatte sie auch schon angekündigt – und es natürlich dadurch diese politische Dimension gab.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











