Der FDP-Politiker Henning Höne tritt gegen Christian Dürr um den Vorsitz der FDP an. Die Abstimmung soll im Mai stattfinden. Nach dem schlechten Landtagswahlergebnis in Rheinland-Pfalz war der Vorstand der Bundespartei geschlossen zurückgetreten, darunter auch Dürr. Allerdings will dieser erneut als Kandidat für den Vorsitz antreten – genau wie die Generalsekretärin Nicole Büttner.
Höne verkündete seine Kandidatur am Donnerstag. In einem Video, das er auf X veröffentlichte, sagte er in Anspielung auf Guido Westerwelle, dass die Freiheit nicht nur Zentimeter, sondern Meter verloren habe. Er ist zurzeit Vorsitzender des Landesverbands Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Bundesvorsitzender.
Die FDP habe Vertrauen verloren, fuhr Höne fort. „Nach der Ampel wurde ein Jahr vertan, um ein neues, modernes Angebot FDP zu etablieren“. Wer glaube, ein Wechsel bei Personen oder im Ton sei ausreichend, habe die Lage nicht verstanden. „Unser Fundament ist in Gefahr. Die FDP wird aktuell nicht vermisst“, stellte er fest. Das will er durch drei Punkte ändern.
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