Wer wissen will, warum Deutschland derzeit mit dem politischen und wirtschaftlichen Abstieg ringt, bekommt es in diesen Tagen auf offener Bühne vorgeführt: Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise weltweit in die Höhe, und Deutschland steht nach Jahren als Vorreiter der „Energiewende“ keinen Deut besser da als andere Länder. Im Gegenteil: Den fossilen Energien wurden im Zuge der „Energiewende“ staatliche Zusatzkosten aufgelastet, die die Preise in Deutschland noch brutaler steigen lassen als in den Nachbarländern, die sich bei Wind und Sonne deutlich zurückhalten.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat das mit schonungsloser Nüchternheit erkannt und in einem Gastbeitrag für die FAZ aufgeschrieben: „Es gibt keine andere Industrie, die eine über 20 Jahre garantierte Finanzierung erhält und sogar dann Entschädigung kassiert, wenn ihr Produkt nicht gebraucht wird. Das kann so nicht weitergehen“, schreibt sie über die erneuerbaren Energien. Und: „Eine Tatsache wurde zu lange verschwiegen: Eine Energiewende, die Systemkosten ignoriert, wird das Land ruinieren, das sie zu retten vorgibt.“
Reiche verkündete eine Nachricht mit Nachdruck: Es brauche eine Kurskorrektur bei der Energiepolitik.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











