Bald feiert der Tag der Deutschen Einheit sein 35. Jubiläum. Katja Adler ist in Eisenhüttenstadt groß geworden und saß bis 2025 für die FDP im Bundestag. Sie kennt beide Seiten der nicht mehr existierenden Mauer und hat ein Gespür für einen Staat, der autoritäre Züge annimmt. Bei „Schuler! Fragen, was ist“ erklärt die Ex-Abgeordnete, welches Meinungsspektrum eigentlich eine liberale Partei erlaubt und was sie über die aufeinandergereihten Skandale von ARD, ZDF und Co. denkt.
Das ganze Interview finden Sie hier:
Im Interview erklärt Katja Adler, dass sie sich in ihrem aktuellen Buch (Rolle rückwärts DDR?, 22 Euro) auf mehr als 100 Seiten mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk befasst hat. Als jemand, der noch den „schwarzen Kanal“ unter der Moderation von Karl-Eduard von Schnitzler kennt, sagt Adler: Man solle sich bei der ARD und dem ZDF auf den eigentlichen Auftrag besinnen. Dieser sei, „objektiv und neutral zu informieren und zur öffentlichen Meinungsbildung beizutragen oder dafür zu sorgen, dass wir uns eine eigene Meinung bilden können. Was im Augenblick passiert, ist, dass wir einen Meinungsjournalismus erleben. Also genau das, was in der DDR im Fernsehen letztendlich gelaufen ist.“
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