Immer wieder stehen die öffentlich-rechtlichen Medien wegen einer zu großen Nähe zur Regierungspolitik in der Kritik. Ein besonders markantes Beispiel ist die frühere Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer.
Dreyer ist bis heute Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrats, also des zentralen Aufsichtsgremiums des Senders. Diese Funktion hatte sie auch in jener Zeit inne, als sich im Sommer 2021 die Flutkatastrophe im Ahrtal ereignete. Das Ereignis gilt bis heute als gravierendes Staatsversagen und fiel in ihre unmittelbare Regierungsverantwortung.
In einer Rekonstruktion der Flutnacht urteilt die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte, das Ausmaß der Flut sei schlicht nicht absehbar gewesen. Doch die Warnungen des eigenen Landesamts kamen rechtzeitig. Es hätte Zeit gegeben, die Bevölkerung zu warnen.“
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











