Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Sinan Selen, erklärt, in der Radikalität keinen Unterschied zwischen der neu gegründeten Jugendorganisation der AfD „Generation Deutschland“ und dem Vorgänger „Jungen Alternative“ zu sehen. „Ich erwarte da keine Überraschungen oder einen Paradigmenwechsel innerhalb dieser Struktur“, erklärt Selen, nach Berichten der Berliner Zeitung.
„Was wir sehen, ist schon eine personelle und inhaltliche Kontinuität“, behauptet der Verfassungsschutzchef. Der Präsident behauptet, dass der alleinige Unterschied zur Jungen Alternative (JA) darin bestehe, dass die Generation Deutschland in die AfD integriert ist. Dementsprechend sei „sie auch in diesem Gefüge zu behandeln“, so Selen.
Nicht nur Selen, sondern auch der Thüringer Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer äußerte sich bereits kritisch zur erst vor wenigen Tagen gegründeten Jugendorganisation der AfD. Kramer erklärte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), „weder eine Mäßigung noch eine Distanzierung oder gar Wandlung“ bei dem Nachfolger der Jungen Alternative zu sehen.
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