In Berlin-Schönefeld war eine Tankstelle am Ostermontag teilweise leer: Es gab kein Benzin mehr. Weder E10 noch E5 konnte getankt werden, wie es auf handgeschriebenen Zetteln an den Zapfsäulen der HEM-Tankstelle hieß. Wie der Tagesspiegel berichtet, gilt die Tankstelle als eine der günstigsten im Süden Berlins, in Rudow und Altglienicke. Normaler Diesel und Super+ seien jedoch noch verfügbar gewesen. Der Preis für die Plus-Variante lag bei 2,359 Euro.
Laut der Internetseite „clever-tanken.de“ lag der Spritpreis am Montagvormittag bei 2,19 Euro. Damit lag der Preis einen Cent unter dem berlinweiten Durchschnitt. Die Tankstellenbetreiber vermuten, dass schon vor 12 Uhr so viele Menschen tanken waren, dass der Benzinvorrat aufgebraucht war. Erst am Abend wurde wieder Nachschub geliefert.
Seit dem 1. April dürfen Tankstellen den Preis für Sprit nur noch einmal um 12 Uhr mittags anheben. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche versprach sich davon „preisdämpfende Effekte“ – doch die traten bisher kaum ein. Stattdessen kam es vielfach zu neuen Rekordwerten bei Kraftstoffpreisen in den folgenden Tagen. So stiegen die durchschnittlichen Preise am Ostermontag im Vergleich zum Ostersonntag erneut an.
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