Die Affäre bei den Berliner Grünen rund um die Person Stefan Gelbhaar wird offenbar nicht parteiintern aufgeklärt werden. Wie der Tagesspiegel berichtet, ist in der Bundesspitze von einer Sonderkommission plötzlich nicht mehr die Rede – zum Missfallen der Berliner Grünen.
Gegen den 48-jährigen Grünen-Politiker waren Ende Dezember öffentlich schwere Vorwürfe erhoben worden, bei denen es um sexuelle Belästigung ging. Gelbhaar verlor deshalb seine Direktkandidatur für die Bundestagswahl. Mitte Januar wurde dann öffentlich, dass Shirin Kreße, eine 27-jährige Lokalpolitikerin der Grünen, mit gefälschten Dokumenten eine der zentralen Aussagen gegen Gelbhaar inszeniert haben soll.
Die eidesstattliche Versicherung einer Frau, die unter dem Pseudonym „Anne K.“ agierte, wurde offenbar benutzt, um Gelbhaar öffentlich zu schaden. Er selbst vermutet, dass hinter den Vorwürfen eine gezielte Intrige steckt.
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