Pädophile Sexualpädagogik: Wissenschaftlich gedecktes Grooming

vor 3 Monaten

Pädophile Sexualpädagogik: Wissenschaftlich gedecktes Grooming
Bildquelle: Tichys Einblick

Ein Aufschrei ging durch Presse und soziale Medien, weil non-binäre Aktivisten Neuntklässler im Zuge eines Schulprojekts mit homo-pornografischem Material konfrontiert haben.

Der Vorfall ist Ausdruck eines Systems, auf das Initiativen, die sich dem Schutz von Kindern und Familien widmen, seit Jahren unermüdlich aufmerksam machen.

Genauso unermüdlich werden sie vom „Mainstream“ marginalisiert. Religiöse Fanatiker, Fundamentalisten: Ewig gestriger Verfechter von Prüderie, wer Sexualerziehung primär als Aufgabe der Eltern betrachtet, und Argwohn gegenüber dem Trend äußert, Dritte in Form von LGBTQ- und anderen Vereinen in den Schulunterricht einzubinden.

Wie kommt der Schwulenporno an die Schulen? Wer das wissen wollte, konnte sich am 11. April in Kassel über die Hintergründe informieren, die hinter dem irreführenden Begriff „Sexuelle Bildung“ stehen. Denn um Sexualaufklärung, wie der Begriff suggeriert, geht es hier nur am Rande.

Die Aktion Demo für Alle hatte zu ihrem zehnten Symposium eingeladen. Unter den Schlagworten Kentler – Kinder – Kirche widmeten sich sieben Vorträge verschiedenen Aspekten der sogenannten „emanzipatorischen Sexualpädagogik“, die vor allem in Deutschland propagiert, von dort in die Weltgesundheitsorganisation getragen und von dieser wiederum zurückgespielt wird auf die Ebene der Entscheider und Verantwortlichen in Schulen, Kindergärten, Jugendeinrichtungen.

Wer diese Verflechtungen sichtbar macht, kann mit Gegenwind rechnen. Auch am 11. April hatten sich Gegendemonstranten vor den Tagungsräumlichkeiten versammelt, um die Teilnehmer mit Parolen wie „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“, oder auch „Ehe, Kirche, Vaterland – Unsre Antwort: Widerstand“, zu begrüßen.

Warum „Gleichberechtigung und Selbstbestimmung“ – so besagte es das Banner der Demonstranten – dem Schutz von Kindern vor Frühsexualisierung und Übergriffen entgegenstehen sollen, konnten oder wollten die Protestler gegenüber Tichys Einblick jedoch nicht erläutern.

Der Name Helmut Kentler ist auch in Mainstreammedien präsent. Jahrzehntelang hatte der pädophile Missbrauchstäter Jugendliche aus prekären sozialen Verhältnissen unter Komplizenschaft der Berliner Politik bei Pädophilen untergebracht – angeblich, um ihnen zu helfen.

Dieses Kentler-Experiment, ein originär deutscher Grooming-Skandal, hat entsetzte Reaktionen hervorgerufen. Spät, aber immerhin.

Kentlers bleibender Einfluss auf die deutsche Sozialpädagogik hingegen wird kaum hinterfragt. Nicht zuletzt, weil Kentlers Nachfolger in Wissenschaft und Pädagogik den Diskurs weiterhin bestimmen.

Das legen die Referenten der Tagung gut recherchiert dar. Etwa die Gründung der Gesellschaft für Sexualpädagogik (gsp) durch den Kentler-Schüler Uwe Sielert. Ein Name, der Seriosität ausstrahlt. Dementsprechend vergibt die gsp „Qualitätssiegel“ an Sexualpädagogen. Die derart Zertifizierten leiten Fachtagungen und Workshops und statten wiederum andere mit „Expertise“ aus.

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