Die deutsche Industrie leidet gewaltig unter der Klima-Politik der Europäischen Union und der Bundesregierung: Allein in der Auto-Industrie sind in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 50.000 Jobs verloren gegangen. Das Verbrenner-Verbot ist ebenso wie die hohen Energiepreise neben der gewollten Verteuerung durch den CO2-Preis Treiber der Krise. Auch zahlreiche andere Branchen leiden unter weiter steigenden Kosten und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit.
Die Europäische Union scheint mit derlei wirtschaftlichen Verwerfungen und Arbeitslosigkeit in Folge ihrer Klima-Politik gerechnet zu haben. Deshalb tritt ab dem kommenden Jahr der sogenannte „Klima-Sozialfonds“ in Kraft, der in den kommenden sechs Jahren mindestens 65 Milliarden Euro an die EU-Staaten verteilen soll. NIUS liegen Dokumente der Europäischen Union vor, die zeigen, welche drastischen negativen Auswirkungen man als Folge der eigenen Klima-Politik erwartet.
Es ist von Schocks auf dem Arbeitsmarkt die Rede, von Arbeitsplatzverlusten in Folge von Umstrukturierungen, von Problemen für Familien, ihre Energiekosten bezahlen zu können und vom Schrumpfen der Wirtschaftskraft um bis zu 0,7 Prozent allein bis 2030.
Unter anderem das Baugewerbe soll laut EU zu den Branchen gehören, die von Klima-Arbeitslosigkeit betroffen sein werden.
In der Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 27. März 2024 heißt es etwa wörtlich:
„Der Klimawandel bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Beschäftigung und die Haushalte mit sich. Bestimmte Sektoren, die stark von fossilen Brennstoffen abhängig sind, werden voraussichtlich von Arbeitsplatzverlusten oder Umstrukturierungen betroffen sein. (...) Bei Sektoren, die in der regionalen und lokalen Wirtschaft dominieren, werden die Auswirkungen breiter angelegt sein, sodass sich die Volkswirtschaften dieser Regionen anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus erfordert die Umsetzung klimafreundlicher Technologien und Maßnahmen zusätzliche Investitionen, was zu Schwierigkeiten für einkommensschwache Haushalte führt.“
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