Seit spätestens 2016 waren die Grünen die vorherrschende Partei in Baden-Württemberg – nur vereinzelt kam der derzeitige Koalitionspartner CDU an die Umfrageergebnisse der Partei von Ministerpräsident Winfried Kretschmann heran. Doch 2023 änderte sich das schlagartig, seitdem hat sich der Zuspruch für die Grünen fast halbiert: Die Partei kommt in aktuellen Umfragen nur noch auf 18 Prozent und muss sich den zweiten Platz mit der AfD teilen, während die CDU bei 32 Prozent steht.
Jetzt zeigt eine aktuelle Insa-Umfrage, dass große Teile der baden-württembergischen Bevölkerung die Klimaziele der Grünen-Regierung für nicht mehr zeitgemäß halten. 47 Prozent der Befragten lehnen die Vorgaben ab, die Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 bis 2030 um 65 Prozent zu senken. Das hatte die Landesregierung 2023 mit dem Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz beschlossen.
Aus der Umfrage, die der Jungen Freiheit vorliegt, geht auch hervor, dass die Ablehnung dieser Ziele sogar bei den Grünen auf einem beachtlichen Stand ist: 34 Prozent halten die Vorgaben für nicht mehr zeitgemäß. Insa fragte nicht nach den Gründen für die Unzufriedenheit, jedoch geht aus den hohen Ablehnungswerten unter AfD- und FDP-Wählern hervor, dass offenbar die wirtschaftliche Lage ausschlaggebend sein könnte.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











