Der 28-jährige Afghane Enamullah O. tötete am Mittwoch bei einer Messerattacke in Aschaffenburg zwei Menschen. Unter den Opfern befinden sich ein zweijähriger marokkanischer Junge, der noch vor Ort seinen Verletzungen erlag, sowie ein 41-jähriger Mann, der bei dem Versuch, die Kinder zu schützen, sein Leben verlor.
Der Täter war den Behörden bekannt. Er reiste im November 2022 nach Deutschland ein und unterlag der Pflicht, das Land wieder zu verlassen. Seit seiner Ankunft fiel Enamullah O. mehrfach strafrechtlich auf und wurde mindestens dreimal wegen Gewaltanwendung auffällig. Jedes Mal wurde er in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen und anschließend wieder entlassen. Gegen Ende des vergangenen Jahres erklärte er seine Absicht, freiwillig auszureisen, woraufhin sein Asylverfahren eingestellt wurde, wie Innenminister Joachim Herrmann in einer Stellungnahme erklärte.
Mehrere Politiker-Statements sorgen für Irritationen. Die ehemalige Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner erklärte nach der Tat, dass es „immer wieder Männer“ seien, die solche Taten begehen würden – „Nicht Frauen“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











