Die Folgekosten für den Bund aufgrund von Migration sind immens. Allein im vergangenen Jahr sollen Kosten in Höhe von 24,8 Milliarden Euro angefallen sein, wie aus dem Flüchtlingskostenbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, über den die Welt berichtet. Demnach sind die Kosten im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Milliarden Euro gefallen. Länder schlagen dennoch Alarm, denn ihre Kosten übersteigen die des Bundes erheblich.
Die Kostensumme speist sich vor allem aus der finanziellen Beteiligung des Bundes an sogenannten Flüchtlings- und Integrationskursen der Länder und Kommunen. Hinzu kommt eine Pauschale pro Asylerstantrag in Höhe von 7.500 Euro, die der Bund über eine angepasste Verteilung der Umsatzsteuereinnahmen an die Länder weiterreicht. Die Abschlagszahlung belief sich im Jahr 2025 auf 1,25 Milliarden Euro. Laut dem Bericht soll der Bund jedoch im Nachhinein 250 Millionen Euro davon von den Ländern zurückfordern können.
Die Bundesländer üben erhebliche Kritik an den für sie entstandenen Kosten. Denn die Gesamtkosten im Bereich Migration seien deutlich höher als die Umsatzsteuermittel, die ihnen auf Basis der Pauschale zustehen. So beschwert sich etwa Bayern, dass „die Leistungen des Freistaates Bayern an die Kommunen für Unterbringung, Versorgung und Integration die Entlastungsmittel des Bundes erheblich übersteigen“. Hamburg plädiert für eine deutliche Erhöhung der Bundesmittel.
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